Pflanz- und Pflegeanleitung für wurzelnackte Rosen

Richtiges Pflanzen von wurzelnackten Rosen für üppige Blütenpracht

Hier können Sie unsere Pflanzanleitung für wurzelnackte Rosen herunterladen (pdf-Datei 5,7 MB).

     


Die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen liegt zwischen Mitte Oktober und Ende November. In dieser Zeit ist der Gartenboden noch warm genug, so dass die Restwärme des Bodens genutzt werden kann und die frisch gepflanzten Rosen frühzeitig neue Faserwurzeln bilden können.

Wurzelnackte Rosen können aber auch im zeitigen Frühjahr (März/April) gepflanzt werden, sobald der Frost aus dem Boden gewichen ist. Die im Frühjahr in die Erde gebrachten Rosen werden noch im selben Jahr blühen, allerdings mit einer etwas nach hinten verschobenen Blütezeit.

Rosen im Container sollten zwischen Mai und September gepflanzt werden. Nähere Informationen hierzu haben wir für Sie in unserer Pflanzanleitung für Containerrosen zusammengestellt.

Videoanleitung zum Pflanzen wurzelnackter Rosen
 


Pflanzung wurzelnackter Buschrosen

  1. Vor dem Pflanzen sollten die Rosen über Nacht in einem Wasserbad getaucht werden, mind. jedoch 3-4 Stunden. Bitte lassen Sie die Rosen nicht länger als 2 Tage im Wasser liegen, da die Wurzeln sonst zu sehr ausgewaschen werden.
  2. Zum besseren Anwachsen empfehlen wir die Anwendung des Produkts VITANAL Basic (Empfehlung: 20 ml /1 Liter Wasser). Sie geben die Flüssigkeit einfach in das Wasserbad, damit sich die Wurzeln damit voll saugen können. Später können Sie das gleiche Wasser verwenden, um die Rosen anzugießen.
  3. Vor dem Einpflanzen sollten die Wurzeln leicht angeschnitten werden (wenige Zentimeter), bis sie weiß und frisch erscheinen. Ausnahmen: die feinen Faserwurzeln sollten auf keinen Fall geschnitten werden. Da wir Ihnen pflanzfertige Rosen liefern, müssen auch die oberirdischen Triebe müssen nicht mehr zurückgeschnitten werden.
  4. Das Pflanzloch sollte in Höhe, Tiefe und Breite etwa eine Handbreit größer als der Wurzelumfang sein (in der Regel: 40-60 cm Tiefe). Die Sohle des Pflanzlochs lockert man mit der Grabgabel gründlich auf. Auf keinen Fall mineralischen Dünger beim Pflanzen verwenden. Die Wurzeln müssen dann gerade in die Erde gelangen und gut verteilt zum Liegen kommen, ohne dass sie gebogen werden müssen. Ideal ist auch das Eintauchen der Wurzeln in einen dicken Lehmbrei, bevor sie in die Erde gehen.
  5. Die Veredlungsstelle sollte sich nach dem Einpflanzen etwa 2-3 cm unter der Erdoberfläche befinden. Ein quer über das Pflanzloch gelegter Stab kann beim Pflanzen eine Orientierungshilfe sein.
  6. Das Loch wird nun mit Erde aufgefüllt. Sofern an diesem Pflanzstandort schon eine Rosenpflanze gesessen hat, verwenden Sie bitte frische Pflanzerde, im besten Fall spezielle Rosenerde, damit Ihre neuen Pflanzen gut anwachsen können. Hat am Pflanzstandort noch keine Rose gesessen, können Sie die ausgehobene Pflanzlocherde verwenden. Befüllen Sie das Pflanzloch mit der Pflanzerde und rütteln dabei ein ganz klein wenig an der Rose, damit sich die Hohlräume schließen können. Danach werden die Rosenpflanzen werden leicht angedrückt, um den Wurzeln guten Bodenkontakt zu geben. Jetzt kommt Wasser ins Spiel – und zwar nicht zu knapp. Ein kleiner Erdwall um den Rosenstock verhindert, dass das Schlämmwasser wegläuft. Bitte wässern Sie die frisch gepflanzten Rosen auch anschließend regelmäßig, denn auch bei feuchter Witterung kann es sein, dass die tiefgehenden Rosen zu wenig Wasser haben.
  7. Nach dem Pflanzen häufelt man die Erde soweit an, dass nur noch die Triebspitzen erkennbar sind. Das Anhäufeln schützt die Rosen bei der Herbstpflanzung in erster Linie vor austrocknenden Winden und Sonne und später auch vor Frost. Auch bei der Frühjahrspflanzung die Rosen bitte noch 4 bis 6 Wochen angehäufelt lassen. Bei trockenem Frühjahr ist es sogar erforderlich des Öfteren durchdringend zu wässern. Bei der Herbstpflanzung je nach Witterung im März/April abhäufeln.
  8. Besonders in den ersten Wochen nach dem Pflanzen – sowohl im Herbst als auch im Frühjahr – sollten die Rosen des Öfteren durchdringend gewässert werden.
  9. Rosenmüdigkeit: Standen schon einmal Rosen dort, wo Sie neue pflanzen möchten, empfehlen wir einen ca. 50 cm tiefen Bodenaustausch an dieser Stelle. Verwenden Sie zum Auffüllen des Pflanzlochs frische Muttererde oder eine spezielle Rosenerde.

Pflanzanleitung für Stammrosen

  1. Die Pflanzung erfolgt wie bei den Buschrosen. Sie müssen allerdings nicht auf die Veredlungsstelle achten, denn diese ist bei den Stammrosen oben an der Krone. Die so genannte Zapfenschnittstelle sollte jedoch über der Erdoberfläche bleiben. Ein stützender, in Höhe der Krone des Stämmchens entsprechender Holzpfahl oder Rosenschirm ist notwendig, um der Stammrose ausreichende Stabilität zu geben. Die Bindematerialien dürfen auf keinen Fall einschneiden und den Stamm abschnüren. Wir empfehlen hier die Verwendung einer so genannten Hohlschnur.
  2. Die Krone der Stammrose sollte im Winter unbedingt vor Austrocknen und Frost geschützt werden. Die älteste und bewährteste Methode ist immer noch das Umbiegen der Stämme. Man biegt den Stamm über die Zapfenschnittstelle nach unten und bindet die Krone an einem Holzstab fest, den man zuvor in den Boden gesteckt hat. Anschließend wird die Krone dick mit Erde bedeckt.
  3. Alternativ umhüllen Sie die Krone mit einem Abdeckvlies (mind. 50/100 g schwer), Jutesack oder auch einer Papiertüte. Darüber hinaus sollten Sie die Hülle noch ausstopfen, z. B. mit Stroh, Holzwolle oder einfach nur zusammen geknülltem Zeitungspapier. Von luftundurchlässigen Foliensäcken raten wir jedoch stark ab: sie sind absolut ungeeignet und schaden Ihrer Stammrose eher.

Düngung frisch gepflanzter Rosen

Bitte geben Sie keinen Volldünger, beispielsweise Blaukorn, mit ins Pflanzloch: Er schadet der Pflanze beim Anwachsen mehr als er hilft.

Stattdessen können Sie die Pflanzerde mit gut abgelagertem Kompost oder Mist anreichern (mindestens 2 bis 3 Jahre alt). Der organische Düngeanteil sollte jedoch einen Anteil von einem Drittel an der Pflanzerde nicht übersteigen. Die erste mäßige Düngung der im Herbst gepflanzten Rosen können Sie für das Frühjahr nach dem ersten Austrieb vormerken.

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