Austausch und Ergänzung an den Rosensäulen am Ortseingang
Mit Blick auf das diesjährige Steinfurther Rosenfest wurde die bestehende Bepflanzung an den Rosensäulen entlang der Chaussee gezielt ausgetauscht und ergänzt. Die neu gesetzten Rosen werden sich in den kommenden Wochen entwickeln und pünktlich zur Saison ihre volle Wirkung entfalten.
Ziel war es, die vorhandene Gestaltung zu stärken und Pflanzen durch neue und robustere Sorten auszutauschen. Gerade im Vorfeld des Rosenfestes kommt dem Ortseingang eine besondere Bedeutung zu. Er vermittelt auf den ersten Blick, wofür Steinfurth steht: für Rosenleidenschaft, Vielfalt und gelebte Tradition. Gemeinsam mit der Gesundheitsstadt Bad Nauheim als Ausrichter wird so ein harmonisches Gesamtbild geschaffen, das die Vorfreude auf das Fest unterstreicht.
Zugleich stehen Rosen auch für eine zukunftsfähige Gartengestaltung: Moderne Sorten sind robust, klimaresistent und kommen gut mit veränderten Wetterbedingungen zurecht. Sie verbinden Schönheit mit Nachhaltigkeit und tragen dazu bei, öffentliche Räume langfristig attraktiv zu gestalten. Die neuen Rosen wurden vom RosenPark Dräger zur Verfügung gestellt und in der Karwoche gepflanzt.
Ein Projekt für mehr Artenvielfalt und nachhaltige Gartengestaltung
Ein herzliches Willkommen in Rosenform: Gemeinsam mit Museumsleiterin Madelaine Heck und dem RosenPark Dräger hat die Steinfurther Rosenkönigin im Vorgarten des Rosenmuseums neue Rosen und Stauden gepflanzt. Die Pflanzung ist Teil des Projekts „Artenvielfalt in unseren Gärten“, das von der Tantau-Stiftung und der Deutschen Rosengesellschaft unterstützt wird und darauf abzielt, öffentliche und Privatgärten wieder zu wertvollen Lebensräumen für Insekten zu machen. Künftig werden die Schönheiten ganz zentral im Eingangsbereich des Museums ein sichtbares Zeichen für die Vielfalt und Faszination der Rose setzen.
Als Botschafterin der Rose engagiert sich die Steinfurther
Rosenkönigin dafür, Menschen für die aktive Gartengestaltung zu
begeistern – sei es im eigenen Garten, auf öffentlichen Flächen oder an
Orten des gemeinschaftlichen Lebens. Die Rosen und Begleitpflanzen für
das Projekt wurden vom RosenPark Dräger bereitgestellt, der damit sein
Engagement für nachhaltige Gartenkultur und grüne Lebensräume
unterstreicht.
Moderne Gartenrosen sind weit mehr als Zierpflanzen: Sie sind robust, klimaresilient und anpassungsfähig. Ziel der Pflanzung am Rosenmuseum – und zugleich des Projekts insgesamt – ist es, Rosen vom reinen „Zierobjekt“ hin zu einer ökologisch wertvollen Pflanze weiterzuentwickeln, die aktiv zur Förderung der Artenvielfalt beiträgt. Das Steinfurther Rosenmuseum fungiert dabei als zentraler Ort der Wissensvermittlung rund um die Rose. Mit der Sonderausstellung „Die Rose mit allen Sinnen“ (ab 1. April) wird dieses Thema für Besucherinnen und Besucher erlebbar vertieft.
Das Projekt versteht sich zudem als Impulsgeber: Vereine, Institutionen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, selbst aktiv zu werden und durch Pflanzungen neue blühende Lebensräume zu schaffen. So entsteht aus vielen einzelnen Initiativen ein gemeinsames Zeichen für mehr Biodiversität und nachhaltige Gartenkultur.
Ein Gemeinschaftsprojekt zur Landesgartenschau Oberhessen 2027
In Stockheim entsteht derzeit ein besonderer Rosengarten als Beitrag zur Landesgartenschau Oberhessen 2027. Gemeinsam mit dem Bürgerforum Glauburg – initiiert durch das Engagement von Annemarie und Dieter Leibold – beteiligen sich die Steinfurther Rosenkönigin, der Rosenhof Schultheiß sowie der RosenPark Dräger stellvertretend für das Rosendorf Steinfurth an diesem Projekt.
Die Idee: ein Garten, der nicht nur zur Landesgartenschau beiträgt, sondern langfristig ein Zeichen für mehr Grün, Lebensqualität und lebendige Ortsgestaltung setzt. Unter dem Motto „In Stockheim passiert was …“ wächst hier ein Ort, der Menschen verbindet und Natur erlebbar macht.
Ein besonderer Moment war die gemeinsame Pflanzaktion, bei der auch die Steinfurther Rosenkönigin als Botschafterin der Rose die ersten Pflanzen mit in die Erde brachte. Gemeinsam wurde sichtbar, wie viel Freude es macht, etwas Bleibendes zu schaffen und einen Ort aktiv mitzugestalten.
Der Rosengarten steht zugleich für ein Umdenken in der Gartengestaltung: weg von sterilen Flächen, hin zu blühenden, lebendigen Gärten. Moderne Gartenrosen zeigen dabei, wie sich Schönheit, Duft und Nachhaltigkeit verbinden lassen – robust, klimaangepasst und zukunftsfähig.
Unterstützt wurde das Projekt durch Rosen-Spenden der beiden Steinfurther Rosenbetriebe und von Annemarie und Dieter Leibold. Gemeinsam mit den engagierten Akteuren vor Ort sowie durch die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, die selbst Rosen spenden und pflanzen können, entsteht so ein Garten, der die blühende Entwicklung der Region sichtbar macht.
Zum Rosengärtchen der Gemeinde Glauburg
Rosenkönigin und Bürgermeister pflanzen klimaresiliente Rosen in Bad Nauheim
Im Rosengarten der Stadt Bad Nauheim zwischen Trinkkuranlage und Dankeskirche haben die Steinfurther Rosenkönigin Theresa Hildebrandt und Bürgermeister Klaus Kreß gemeinsam Rosen gepflanzt und damit ein sichtbares Zeichen für Zukunft, Nachhaltigkeit und Lebensqualität gesetzt. Der 2010 neu angelegte Rosengarten ist ein blühendes Aushängeschild der Stadt und wird nun in Teilen zukunftsfähig weiterentwickelt.
Zwei komplette Beete werden neugestaltet und mit klimaresilienteren Rosensorten bepflanzt, die noch besser mit Hitzeperioden und veränderten Wetterbedingungen umgehen können. Die dafür ausgewählten Rosen stammen aus dem Sortiment des RosenPark Dräger. Ziel ist es, den Garten behutsam an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen – ohne seinen besonderen Charme zu verlieren.
Erstmals kommt dabei ein neues Pflanzkonzept zum Einsatz, das für mehr
Struktur und Vielfalt sorgt: Statt klassischer Reihenanordnung werden
die Rosen kreisförmig gepflanzt. In der Mitte steht eine bis zu 1,50
Meter hohe Strauchrose, umgeben von Beetrosen und einem äußeren Ring aus
zierlichen Zwergrosen in Violett- und Rosatönen. Das neue
Gestaltungskonzept verleiht den Beeten eine stärkere räumliche Wirkung
und unterstreicht die Vielfalt der Rose.
Für Rosenkönigin Theresa ist die Aktion weit mehr als ein symbolischer Termin. Sie möchte Lust darauf machen, selbst Rosen zu pflanzen und Natur aktiv mitzugestalten. Gerade junge Menschen sollen erleben, wie viel Freude es macht, draußen etwas Bleibendes zu schaffen und Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Rosen stehen dabei für Schönheit, Lebensfreude und Nachhaltigkeit.
Die Pflanzaktion markiert zugleich den Auftakt der Festsaison im Rosendorf Steinfurth und stimmt auf das Steinfurther Rosenfest ein, das vom 10. bis 12. Juli stattfindet. Die gemeinsame Aktion unterstreicht die enge Verbindung zwischen Bad Nauheim und Steinfurth. Der Rosengarten ist ein beliebter Treffpunkt für Gäste und Einheimische – und ein klares Bekenntnis der Stadt: Die Rose hat hier auch in Zukunft ihren festen Platz.
Pressemeldung der Stadt Bad Nauheim
Steinfurths Rosenkönigin pflanzt Rosen in Duisburg
Mit einem symbolischen und herzlichen Auftakt begann am 3. Dezember 2025 die gärtnerische Gestaltung der Zukunftsgärten für die Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet. Gemeinsam setzten Theresa Hildebrandt, die amtierende Steinfurther Rosenkönigin, und IGA 2027-Geschäftsführer Horst Fischer die erste Rose in die Erde – ein Moment, der die Vorfreude auf die IGA sichtbar werden ließ.
Im Duisburger Rheinpark entsteht mit dem Rosenbeitrag ein besonders stimmungsvolles Highlight der IGA: Auf einem 1.500 Quadratmeter großen Areal direkt am Fuße des Skywalks präsentieren 13 Aussteller aus vier Bundesländern ihre vielfältigen Rosensorten. Unter dem Motto „Future Roses – ein Rosengarten in Zeiten des Klimawandels“ werden über 3.100 Strauch-, Kleinstrauch-, Beet- und Zwergrosen nach einem Konzept des renommierten Planers Christian Meyer gepflanzt.
„Als Steinfurther Rosenkönigin bedeutet es mir sehr viel, ein Stück unserer mehr als 150-jährigen Rosentradition nach Duisburg zu bringen und mit der Zukunftsvision der IGA zu verbinden. Rosen stehen seit Jahrhunderten für Schönheit, Hoffnung und Verbundenheit – und moderne Sorten zeigen heute eindrucksvoll, wie robust und zukunftsfähig Rosen sind“, sagt Theresa Hildebrandt.
Für sein Konzept berücksichtigt Christian Meyer die sich wandelnden klimatischen Bedingungen. Inspiriert von der Prognose, dass Duisburg in etwa 60 Jahren ein Klima wie die italienische Stadt Basciano (Mittelitalien, Höhe Rom) haben könnte, entwarf er eine Bepflanzung, die sich an die dortige Vegetation anlehnt: mediterrane Wälder, Strauchlandschaften und typische Gebüschformationen (Macchia/Garrigue). Zum Einsatz kommen hitze-, trockenheits- und stresstolerante Pflanzen in harmonischen Farbverläufen, die zugleich besonders insektenfreundlich und artenreich sind.
„Die heutige Pflanzaktion ist ein weiterer sichtbarer Schritt auf dem Weg zur IGA 2027 in Duisburg“, betont Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (wbd). „Direkt am neuen, frisch fertiggestellten Skywalk wird deutlich, wie aus ehemaligen Industrieflächen Orte mit hoher ökologischer und gesellschaftlicher Qualität entstehen können. Der Ausstellungsbeitrag verbindet gestalterische Qualität mit gelebter ökologischer Verantwortung und setzt ein starkes Zeichen für mehr Grün und mehr Artenvielfalt im urbanen Raum.“
Pressemeldung der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH
100 robuste Rosen für eine blühende Zukunft
Am 8. November 2025 fand im Rosarium Hattersheim eine eindrucksvolle Pflanzaktion statt, organisiert von der Regionalpark MainPortal gGmbH in Zusammenarbeit mit dem RosenPark Dräger und der Steinfurther Rosenkönigin Theresa Hildebrandt. Besonders die Rosenpaten des Rosariums, roseninteressierte Nachbarn, junge Familien und Naturliebhaber waren eingeladen, diesen Tag aktiv mitzuerleben – und sie sind zahlreich gekommen.
Gemeinsam wurden zwei große Rosenbeete mit jeweils 42 Pflanzen vollständig neu bepflanzt. Das Beet mit der Sorte Simsalabim – eine farbintensive, äußerst robuste und besonders insekten- und bienenfreundliche Züchtung – wurde vom RosenPark Dräger gesponsert. Ein zweites Beet wurde mit der widerstandsfähigen Sorte Orangerie bepflanzt, die für ihre hohe Blattgesundheit, ihre Leuchtkraft und ihre Trockenheitsresistenz bekannt ist.
Auch die angrenzenden Rankbögen erhielten Zuwachs: Die neuen Kletterrosen Moscalbo und Florentina werden schon im kommenden Jahr an den Laubengängen emporranken und großflächige Blütenpracht sowie angenehmen Schatten spenden. Diese Pflanzungen setzen starke Akzente im Rosarium – und sind so ausgewählt, dass sie längere Trockenperioden und Wetterextreme gut überstehen.
Ab 11 Uhr vermittelte ein kleiner Workshop praktische Tipps zur Rosenpflanzung und -pflege. Manuela Dräger vom RosenPark Dräger teilte dabei wertvolle Erfahrungen. Tatkräftige Hilfe bei der Pflanzaktion kam von Dr. Mathias Bausback, Geschäftsführer der Regionalpark MainPortal gGmbH und von Theresa Hildebrandt, der amtierenden Steinfurther Rosenkönigin. Anschließend führte Landschaftsarchitekt Peter Schmitz durch das Rosarium und erläuterte die besondere Bedeutung, die die Rose seit jeher für die Stadt Hattersheim hat.
Inmitten von engagierten Rosenfreunden und interessierten Besucherinnen und Besuchern setzte die Rosenkönigin ein klares Zeichen für nachhaltige Rosenzukunft. Sie betonte:
„Robuste Rosen sind heute wichtiger denn je. Sie schenken uns nicht nur Schönheit und Duft, sondern trotzen auch Hitze, Trockenheit und Wetterextremen – und bieten zugleich wertvollen Lebensraum für Insekten. Jede Pflanzung ist ein kleiner Beitrag für mehr Biodiversität und lebendige Gärten.“
– Theresa Hildebrandt, Steinfurther Rosenkönigin 2025/26
Nach der Pflanzaktion gab es Kaffee, Brezeln und Muffins, und in gemütlicher Runde entwickelten sich viele inspirierende Gespräche rund um die Rose, ihre Geschichte und ihre Zukunft. Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und bedeutend die Rose als Kultur- und Naturpflanze ist – und wie lebendig die Rosenbegeisterung in Hattersheim bleibt und weiter wächst.