Allgemein
Die Edelrose Wildberry leuchtet Ihnen mit ihren recht großen Blüten in einem aparten Korallenrosa schon von weitem entgegen und behält diese Farbe auch erfreulich konstant während der gesamten Blühdauer. Wer genauer hinschaut, entdeckt die Besonderheit der Knospen: Sie sind zuerst schlank und hoch gebaut und lassen eine spiralige Wicklung erkennen. Im Aufblühen öffnen sie sich dann zu eher flachen Schalen, was einen ungewöhnlichen Kontrast bewirkt. Die Blüten stehen meist einzeln, gelegentlich in Büscheln und werden von einem edlen, dunklen Laub umrahmt.

Form der Blüte
Die Blüte der Wildberry ist eine stark gefüllte, was unter Rosenexperten bedeutet, dass sie 40 und mehr Blütenblätter hat. Im geschlossenen wie im geöffneten Zustand wirken die Blüten fast schon nostalgisch und erinnern an alte Rosensorten. Sie sind übervoll, so dass Sie die Staubgefäße dieser Rose nicht sehen können. Die Blüte verfügt über ein herausragendes Volumen und vollendet die Rose mit einem schönen Kopf, der sehr edel im Wind nickt. Der Gesamteindruck dieser stark gefüllten Blüte ist ein ausgesucht schöner, der zum Betrachten und Bewundern einlädt.

Durchmesser der Blüte
Mit einem Durchmesser von 8 bis 10 cm handelt es sich bei den Blüten der Wildberry schon um eher große Exemplare. Aus dem Gesamtbild eines Beetes treten sie darum recht stark heraus und sorgen in ihrer Umgebung für deutliche Akzente in Farbe und Form.

Dauer der Blüte
Ihre ersten Blüten öffnet die Wildberry bereits im Frühsommer und hört damit bis weit in den Herbst hinein nicht mehr auf. Zwischen den einzelnen Blühphasen gibt es kaum Pausen, dennoch eine Empfehlung dazu: Entfernen die die Blütenstände nach dem ersten Blütenflor und wässern Sie die Rose verstärkt – dann werden Sie schneller neue Blüten erleben können!

Duft der Blüte
Die Blüten dieser Rosen verströmen einen mittelstarken Duft, den Sie auch mit etwas Abstand zur Pflanze gut wahrnehmen können: Er ist nicht betörend rosig und strömend, sondern sehr eindringlich und fast schon intensiv. Wenn Sie an der Blüte schnuppern, wird Sie das mildfruchtige Aroma an Beeren erinnern, wie beispielsweise bei einem Smoothie aus Himbeeren, Brombeeren und anderen Früchten. Sollte dieser Eindruck von Tag zu Tag unterschiedlich sein, darf Sie das übrigens nicht wundern – denn entscheidend für die Duftausprägung einer Rosensorte sind verschiedene Einflüsse: Je nach Tageszeit, Lufttemperatur, Sonneneinstrahlung, Luftfeuchte, Blütenform und Entwicklungszustand der Blüte kann die Duftintensität einer Rose variieren. Darüber hinaus spielen aber auch Ihre persönliche Tagesform, Ihre Erinnerungen oder Stimmungen eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung eines Rosendufts.

Bei der Einteilung der Düfte haben große Züchter, wie zum Beispiel Delbard, versucht, Rosendüfte zu kategorisieren. Herausgekommen ist eine Duftpyramide, die die Düfte in Kopf-, Herz- und Grundnote unterteilt. Die Kopfnote bilden die Düfte, die zuerst wahrgenommen werden, zum Beispiel Citrus oder Orange. Als Herznote wurden Duftnuancen bezeichnet, die florale, fruchtige oder würzige Düfte erahnen lassen – unter anderem Jasmin, Apfel oder Nelke. Die Grundnote sind Duftnuancen, die balsamische oder holzige Duftanmutungen haben. Dem Duft ebenfalls auf der Spur ist der traditionsreiche Rosenzüchter Kordes mit der Entwicklung des Duftkreises, den er zusammen mit der Apothekerin und Parfümeurin Claudia Valder entwickelt und schon in mehreren Neuzüchtungen umgesetzt hat. Mit diesem Wissen werden Sie Ihre Rosen jetzt sicherlich ganz neu erduften und genießen können!

Haltbarkeit der Blüte
Die Blüte dieser Rose ist gut haltbar – was bedeutet, dass sie ihre Form relativ lange hält und nicht so schnell verblüht. Ein kleiner Regenschauer macht ihr darum nichts aus, sondern lässt sie erfrischt und gereinigt zurück. Sogar im geöffneten Zustand ist die Blüte noch robust genug, um auch leichten Wind und Regen eine recht lange Zeit zu überstehen und Ihren Balkon oder Garten zu schmücken. Auch bei widrigen Wetterbedingungen behalten die Blüten dieser Rose noch recht gut ihre Form, um auch weiterhin ein großes Maß an Attraktivität zu bieten.

Wuchsform der Pflanze
Diese Rosenpflanze hat einen aufrechten Wuchs und bringt – bei einem festen Stand – starke Triebe hervor, so dass die Blüten sicher und gut sichtbar positioniert sind. Da die Wildberry eine schlanke Form hat, bietet es sich an, aus mindestens drei oder besser noch fünf Exemplaren dieser Rose eine Gruppe zu formen. Einzeln gepflanzt kann diese Rose schnell verloren wirken und sollte daher – wenn schon nicht von Rosen – von anderen Pflanzen begleitet werden. Erfreulich ist, dass sie nicht allzu gakelig aufschießt, sondern einen harmonischen Wuchs zeigt, der sie zu einer wunderschönen Rose für Gartenbeete macht.

Form der Krone von Stammrosen
Die Krone dieser Edelrose wächst schlank und aufrecht, so dass die Stammrose einen selbstbewussten Eindruck macht und einen markanten Akzent setzt. Die Triebe wachsen entsprechend gerade und relativ langstielig. Übrigens: Wenn von der Wuchshöhe die Rede ist, beschreibt das immer nur die Höhe der ausgewachsenen Krone – und nicht die Höhe des gesamten Rosenstämmchens. Die Stammhöhen variieren zwischen Zwergstammrosen und Kaskadenstammrosen von etwa 40 bis 130 cm.

Blattgesundheit
In Bezug auf Pilzkrankheiten hat diese Rose eine gute Blattgesundheit und braucht nicht viel von Ihrer gärtnerischen Aufmerksamkeit. In der Praxis bedeutet dies, dass diese Rose zwar Pilzerkrankungen bekommen kann. Sie ist aber so robust, dass sie daran nicht eingeht, sondern sich aus eigener Kraft wieder davon erholt.

Pflanzen pro Quadratmeter oder Meter
Diese Rose gehört in die Gruppe der Edelrosen, für die wir etwa vier bis fünf Stück pro Quadratmeter empfehlen. Wenn Sie die Wildberry in Reihe als Hecke oder Rabatte pflanzen möchten, sind drei bis vier Rosen pro Meter die richtige Wahl – denn ideal für die Entfaltung der einzelnen Pflanze und die Wirkung in der Gesamtheit ist ein Pflanzabstand von etwa 30 cm zur nächsten Rose. Unsere Empfehlung, wenn Sie mit der Wildberry nur einen Akzent im Beet setzen möchten: Drei Pflanzen zusammen haben eine sehr schön buschige Wirkung.

Winterhärte
Bei dieser Rose handelt es sich um eine winterharte Sorte, so dass sie keinen besonderen Frostschutz braucht. Dennoch ist es nie falsch, diese Rose vor dem Winter etwas anzuhäufeln – schließlich weiß man nie, wie kalt es werden wird!

Herkunft
Die Wildberry ist noch eine neue Rose, da sie erst 2018 – und zwar vom Traditionshaus Tantau – gezüchtet wurde. Seitdem vermehren und produzieren wir diese Rose auf dem guten Boden der Wetterau, dem ältesten Rosenanbaugebiet Deutschlands. Damit hat diese Rose einen optimalen Start ins Rosenleben und wird Ihnen – am richtigen Standort und bei guter Pflege – lange Freude machen.

Fazit der Rosenexpertin Manuela Dräger
Die Blüten dieser Edelrose sehen nicht nur so aus, sondern duften auch so wie der Name dieser Rose schon verrät. Die Pflanze wächst in ihrer aufrechten Form erfreulich kompakt und ist widerstandsfähig gegenüber Blattkrankheiten.

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